November 2015
Eindrücke von Rom
05.11.15
Vor kurzem fand das vierte jährliche Treffen der Initiative in Rom statt. Es war das bisher größte: Über 70 Personen aus den USA, Deutschland, Österreich, Polen, Slowakei und Israel nahmen daran teil. Während es einen längeren Bericht darüber gibt, verraten hier einige Teilnehmende ihr persönliches Highlight.
Bruder Pietro, Kanaan-Gemeinschaft
Ich war zum dritten Mal dabei. Mich hat am meisten bewegt, dass es so gute, tiefgründige und ehrlicheVorträge gab, wo unter persönlicher Betroffenheit die große Schuld der eigenen katholischen Kirche beim Namen genannt wurde, ohne diese zu verurteilen oder zu verachten. Dies war eine exzellente Vorbereitung, dass ein starker Geist der Reue und Busse über unser Zusammensein im Petersdom kommen konnte, so wie ich das kaum je erlebte. Für mich als Bruder Pietro in San Pietro wurde das auch noch recht persönlich... Es war "überwältigend", im wahrsten Sinne des Wortes. Und dass sich die Evangelischen und Freikirchler mit darunter und nicht darüber stellten, war auch sehr bewegend.
Hubertus & Dorothea Benecke
Wir waren das erste Mal dabei. Besonders beeindruckt war ich von den sich in Luft auflösenden konfessionellen Schranken in der Gruppe, getragen vom tiefen Respekt füreinander und der sich daraus ergebenden Bereitschaft zur Einheit im Heiligen Geist.
Christine Herold
Als erstmalige Teilnehmerin bewegte mich das Zusammenstehen im Kreuzgang der Lateran-Basilika: In der Mitte die an Jesus gläubigen Juden, darum herum die Katholiken, dann die Evangelischen und außen herum die Geschwister der Freikirchen. Da ist etwas unscheinbar Winziges, aber vor dem Angesicht Gottes, der unsichtbaren Welt, geboren worden.
Johanna Binder (KISI -God's singing kids)
Ich war das dritte Mal dabei. Beeindruckend war, Priester, Pastoren, Pfarrer gemeinsam auf den Knien zu sehen bei der Fußwaschung über den Katakomben; gemeinsam Schmerz über die Trennung teilen, doch hoffnungsvoll Gottes Barmherzigkeit erleben. Der Vortrag von Bischof Franziskus über Sünde, Sühne und Ablass hat mich auch sehr bewegt.
Emil, Voluntär bei KISI
For me it was really impressive to see how all the nations from different denominations repent on their church's past history sins, I was touched to be a witness of it and moved a lot.
I was also really touched by the time near to the Titus Arc. For me it was so touching when sister Joela spoke about the jews and that it's hard for them to be there. But yeah I am looking forward to see the reconciliation between the churches and also the jews!
Philippa Prinzessin zu Salm-Salm
Ich war das erste Mal bei einem Wittenberg 2017-Treffen. Der liebe- und respektvolle Umgang miteinander durch Jesus im Mittelpunkt hat mich am meisten beeindruckt. Ebenso die fabelhafte Organisation bei gleichzeitiger Freiheit für den Heiligen Geist; neue Aspekte über den Kreuzestod Jesu durch den Vortrag von Schwester Joela; meine Mutterkirche – die katholische Kirche – ehren.
Kiki (KISI- God`s singing kids)
Ich fand es beeindruckend zu sehen wie sehr und wie viele Menschen schon unter der Trennung in der Kirche gelitten haben. Umso schöner war es danach auch zu sehen, wie Leute ihren Stolz überwunden haben und sich im Namen ihrer Konfession für deren Fehler entschuldigt und um Vergebung gebeten haben. Es ist aufregend in einer Zeit leben zu dürfen, wo zum ersten Mal seit der Trennung der Kirche wieder von Einheit gesprochen wird.
Juliana Bosma
Ich war neu bei diesen Treffen, fühlte mich aber sofort zuhause, auch weil so viele mir Bekannte da waren. Die wunderbaren, gut vorbereiteten Reden der verschiedenen Leiter haben mich sehr tief berührt, ihre Demut und liebevolle Herzen für einander und auch ihre Kirchen, trotz tiefer Enttäuschungen.
Ich freue mich über eine tiefe Erkenntnis: dass ich sowohl jüdische als auch katholische und protestantische Wurzeln habe. Kein Wunder, dass Gott mir schon vor Jahren so eine Last für die Einheit in seinem Leib geschenkt hat! Unser Besuch des Vatikan, der Katakomben und des Titusbogens wird für immer tief in mir bewahrt bleiben als etwas ganz Besonderes. Ich glaube, dass wir eine gute Vertretung des Leibes Christi dargestellt haben!
Ich war zum dritten Mal dabei. Mich hat am meisten bewegt, dass es so gute, tiefgründige und ehrlicheVorträge gab, wo unter persönlicher Betroffenheit die große Schuld der eigenen katholischen Kirche beim Namen genannt wurde, ohne diese zu verurteilen oder zu verachten. Dies war eine exzellente Vorbereitung, dass ein starker Geist der Reue und Busse über unser Zusammensein im Petersdom kommen konnte, so wie ich das kaum je erlebte. Für mich als Bruder Pietro in San Pietro wurde das auch noch recht persönlich... Es war "überwältigend", im wahrsten Sinne des Wortes. Und dass sich die Evangelischen und Freikirchler mit darunter und nicht darüber stellten, war auch sehr bewegend.
Wir waren das erste Mal dabei. Besonders beeindruckt war ich von den sich in Luft auflösenden konfessionellen Schranken in der Gruppe, getragen vom tiefen Respekt füreinander und der sich daraus ergebenden Bereitschaft zur Einheit im Heiligen Geist.
Als erstmalige Teilnehmerin bewegte mich das Zusammenstehen im Kreuzgang der Lateran-Basilika: In der Mitte die an Jesus gläubigen Juden, darum herum die Katholiken, dann die Evangelischen und außen herum die Geschwister der Freikirchen. Da ist etwas unscheinbar Winziges, aber vor dem Angesicht Gottes, der unsichtbaren Welt, geboren worden.
Ich war das dritte Mal dabei. Beeindruckend war, Priester, Pastoren, Pfarrer gemeinsam auf den Knien zu sehen bei der Fußwaschung über den Katakomben; gemeinsam Schmerz über die Trennung teilen, doch hoffnungsvoll Gottes Barmherzigkeit erleben. Der Vortrag von Bischof Franziskus über Sünde, Sühne und Ablass hat mich auch sehr bewegt.
For me it was really impressive to see how all the nations from different denominations repent on their church's past history sins, I was touched to be a witness of it and moved a lot.
I was also really touched by the time near to the Titus Arc. For me it was so touching when sister Joela spoke about the jews and that it's hard for them to be there. But yeah I am looking forward to see the reconciliation between the churches and also the jews!
Ich war das erste Mal bei einem Wittenberg 2017-Treffen. Der liebe- und respektvolle Umgang miteinander durch Jesus im Mittelpunkt hat mich am meisten beeindruckt. Ebenso die fabelhafte Organisation bei gleichzeitiger Freiheit für den Heiligen Geist; neue Aspekte über den Kreuzestod Jesu durch den Vortrag von Schwester Joela; meine Mutterkirche – die katholische Kirche – ehren.
Ich fand es beeindruckend zu sehen wie sehr und wie viele Menschen schon unter der Trennung in der Kirche gelitten haben. Umso schöner war es danach auch zu sehen, wie Leute ihren Stolz überwunden haben und sich im Namen ihrer Konfession für deren Fehler entschuldigt und um Vergebung gebeten haben. Es ist aufregend in einer Zeit leben zu dürfen, wo zum ersten Mal seit der Trennung der Kirche wieder von Einheit gesprochen wird.
Ich war neu bei diesen Treffen, fühlte mich aber sofort zuhause, auch weil so viele mir Bekannte da waren. Die wunderbaren, gut vorbereiteten Reden der verschiedenen Leiter haben mich sehr tief berührt, ihre Demut und liebevolle Herzen für einander und auch ihre Kirchen, trotz tiefer Enttäuschungen.
Ich freue mich über eine tiefe Erkenntnis: dass ich sowohl jüdische als auch katholische und protestantische Wurzeln habe. Kein Wunder, dass Gott mir schon vor Jahren so eine Last für die Einheit in seinem Leib geschenkt hat! Unser Besuch des Vatikan, der Katakomben und des Titusbogens wird für immer tief in mir bewahrt bleiben als etwas ganz Besonderes. Ich glaube, dass wir eine gute Vertretung des Leibes Christi dargestellt haben!
